Acryl-Technik


Bei der Acryl-Technik wird ein besonderes Kunststoffsystem verwendet, das selbsthärtend ist. Das Material für die Acryl-Technik besteht aus verflüssigtem Acryl und Acryl Pulver, wobei beide Komponenten miteinander vermischt werden. Das selbsthärtende Pulver-Flüssigkeits-Gemisch wird dann auf den Nagel aufgetragen und härtet dort selbstständig aus. Die Aushärtung (Polymerisation) beginnt bereits beim Anmischen des Pulvers mit der flüssigen Komponente, allerdings lässt sich die Mischung immer noch sehr gut modellieren. Auch die Dicke der Schicht auf dem Naturnagel kann je nach Wunsch angepasst werden. Acryl Nägel zeichnen sich durch eine hohe Haltbarkeit und Belastbarkeit aus, allerdings ist der Geruch beim Anrühren und Auftragen leicht störend.

Vorteile

Acryl Nägel können dünner modelliert werden, als Gelnägel. Erfahrung und Geschick des Nageldesigners ist dabei unabdingbar, damit die Acryl-Nägel völlig natürlich aussehen. Preislich liegen die Acryl Nägel meist unter dem Preis für Gelnägel, allerdings sollte hier nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität geachtet werden. Die Acryl Fingernägel sind im Gegensatz zu den Gelnägeln äußerst widerstandsfähig und stabil und sorgen so für ein perfektes Aussehen für längere Zeit. Wer die Acrylbeschichtung entfernen möchte, kann sie mit Hilfe von Azeton ablösen.

Nachteile

Acryl Nägel wachsen nicht mit dem Naturnagel mit. Je nach Wachstum des Naturnagels ist also nach etwa vier Wochen, manchmal auch bereits früher, ein Besuch im Nagelstudio fällig, damit die Nägel „aufgefüllt“ werden können. Ein weiterer Nachteil ist der Geruch beim Anmischen und Auftragen, der häufig als unangenehm empfunden wird.



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